
Druckwechsel-Prüfsysteme
Bauteile über viele Lastwechsel prüfen
Druckwechsel-Prüfsysteme für die Lebensdauerbewertung von Sensoren, Manometern und druckführenden Bauteilen.
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Druckwechsel-Prüfsysteme für Lebensdauer- und Ermüdungsprüfung
Ein Druckwechsel-Prüfsystem beaufschlagt Drucksensoren, Transmitter, Manometer und druckführende Bauteile mit definierten Druckzyklen. Erst unter wiederholter Belastung zeigt sich, was ein Bauteil wirklich kann: Messabweichung, Hysterese, Dichtheit und Standzeit verändern sich mit der Zahl der Lastwechsel – nicht im einmaligen Prüflauf.
Pneumatische Systeme arbeiten mit Druckluft oder Stickstoff bis 40 bar. Sie sind schnell, trocken und ohne Medienwechsel handhabbar und eignen sich für Sensoren, Druckschalter und kleinere Bauteile. Hydraulische Systeme erreichen bis 60 MPa und prüfen Manometer, Druckmittler, Rohrleitungen und Ventile dort, wo hohe Lasten und lange Standzeiten gefragt sind.
Druck und Temperatur gemeinsam prüfen nur Anlagen mit Klimakammer: Das HT-HC verbindet 1 bis 40 MPa mit −70 bis +180 °C, sodass Druck- und Temperaturprofil in einem einzigen Protokoll zusammenlaufen.
Worauf es bei der Auslegung ankommt
Für die Auswahl zählen weniger die Spitzenwerte im Datenblatt als fünf Angaben:
- Druckbereich und Medium – Luft, Wasser, Öl oder Stickstoff
- Volumen von Prüfling und Zuleitung
- geforderte Zyklenzahl und Frequenz
- zulässige Umschaltzeit zwischen den Druckniveaus
- ob Messwerte revisionssicher aufgezeichnet werden müssen
Aus diesen Angaben ergibt sich, ob ein kompaktes Tischgerät genügt oder ein Druckwechselprüfstand mit zwei unabhängigen Kreisen sinnvoll ist. Nennen Sie uns diese fünf Punkte, dann schlagen wir die passende Konfiguration vor – einschließlich Protokoll und Übergabeprüfung.