HT-PG Stickstoff-Druckübersetzer

Macht aus 3 MPa Stickstoff aus dem Netz eine stabile Versorgung bis 690 bar für Druckcontroller und Kalibratoren. Zusatzgerät – es liefert Druck, es wechselt ihn nicht.

HT-HC Druckwechselanlage mit Klimakammer

Druckwechsel und Temperaturwechsel in einem Gehäuse: 1 bis 40 MPa in einer Kammer von −70 bis +180 °C, gefahren aus einem Programm.

HT-HH Hydraulische Druckwechselanlage – Hochdruck

Hydraulischer Druckwechsel bis 60 MPa bei bis zu 10 Hz, mit getrennten Hoch- und Niederdruckausgängen für zwei Druckniveaus auf einem Prüfstand.

HT-HL Hydraulische Druckwechselanlage – Niederdruck

Zwei unabhängige hydraulische Kreise bis 14 MPa, gleichzeitig mit eigenem Druck und eigener Frequenz. Für Spannungsabbau und Stabilisierung von Manometern, Sensoren und Rohrfedern.

HT-AH Druckwechselanlage für Luft – Hochdruck

Druckwechsel mit Luft bis 40 bar und eingebautem, geräuscharmem Kompressor. Damit steht die Anlage auch dort, wo kein Druckluftnetz liegt.

HT-AL Druckwechselgerät für Luft – Niederdruck

Pneumatischer Druckwechsel von 0 bis 8 bar mit bis zu 3 Hz, in Über- oder Unterdruck. Kompaktes Tischgerät für Manometer, Sensoren und kleine druckführende Teile.

Druckwechsel-Prüfsysteme für Lebensdauer- und Ermüdungsprüfung

Ein Druckwechsel-Prüfsystem beaufschlagt Drucksensoren, Transmitter, Manometer und druckführende Bauteile mit definierten Druckzyklen. Erst unter wiederholter Belastung zeigt sich, was ein Bauteil wirklich kann: Messabweichung, Hysterese, Dichtheit und Standzeit verändern sich mit der Zahl der Lastwechsel – nicht im einmaligen Prüflauf.

Pneumatische Systeme arbeiten mit Druckluft oder Stickstoff bis 40 bar. Sie sind schnell, trocken und ohne Medienwechsel handhabbar und eignen sich für Sensoren, Druckschalter und kleinere Bauteile. Hydraulische Systeme erreichen bis 60 MPa und prüfen Manometer, Druckmittler, Rohrleitungen und Ventile dort, wo hohe Lasten und lange Standzeiten gefragt sind.

Druck und Temperatur gemeinsam prüfen nur Anlagen mit Klimakammer: Das HT-HC verbindet 1 bis 40 MPa mit −70 bis +180 °C, sodass Druck- und Temperaturprofil in einem einzigen Protokoll zusammenlaufen.

Worauf es bei der Auslegung ankommt

Für die Auswahl zählen weniger die Spitzenwerte im Datenblatt als fünf Angaben:

  • Druckbereich und Medium – Luft, Wasser, Öl oder Stickstoff
  • Volumen von Prüfling und Zuleitung
  • geforderte Zyklenzahl und Frequenz
  • zulässige Umschaltzeit zwischen den Druckniveaus
  • ob Messwerte revisionssicher aufgezeichnet werden müssen

Aus diesen Angaben ergibt sich, ob ein kompaktes Tischgerät genügt oder ein Druckwechselprüfstand mit zwei unabhängigen Kreisen sinnvoll ist. Nennen Sie uns diese fünf Punkte, dann schlagen wir die passende Konfiguration vor – einschließlich Protokoll und Übergabeprüfung.