
Totgewichtprüfer
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Totgewichtprüfer für die rückführbare Druckkalibrierung
Ein Totgewichtprüfer definiert den Druck, statt ihn zu messen: Ein kalibrierter Massensatz belastet einen Kolben mit bekanntem Wirkquerschnitt, und der entstehende Druck folgt unmittelbar aus Masse, Fallbeschleunigung und Fläche. In dieser Kette wirkt kein elastisches Messelement mit – deshalb halten diese Geräte ihre Genauigkeit über Jahrzehnte und stehen am Anfang jeder Kalibrierkette.
Das Spektrum reicht von hydraulischen bis zu pneumatischen Ausführungen, mit manueller Gewichtsauflage oder automatischer Belastung. Hydraulische Geräte erreichen die höchsten Drücke und arbeiten mit Öl oder VE-Wasser als Druckmedium; pneumatische Ausführungen halten den Aufbau sauber, wenn der Prüfling kein Öl sehen darf. Die automatische Belastung nimmt den bedienerabhängigen Anteil aus der Messung heraus – genau dort geht bei manuellen Totgewichtprüfern der größte Teil der Wiederholbarkeit verloren.
| Modell | Typ | Kolben / Zylinder | Belastung | Unterscheidungsmerkmal |
|---|---|---|---|---|
| CW | Hydraulisch | Wolframkarbid | Manuell | Modulare Kolbenbaugruppe, verklemmungssicherer Aufbau, visuelle Schwebeanzeige |
| CWY | Hydraulisch | Wolframkarbid | Manuell | Haupt- und Hilfskolben in einem Grundgerät, Laserverschiebungsüberwachung auf 0,01 mm |
| PR | Pneumatisch | Keramik und Wolframkarbid | Automatisch | Druckerzeugung auf Knopfdruck, minimale Gewichtskombinationen |
| QTZ | Pneumatisch | Wolframkarbid | Manuell | Ein Kolben für Vakuum und Überdruck, zwei Absperrventile |
| PR-ZDQJ | Pneumatisch | Keramik und Wolframkarbid | Automatisch | Primärnormal für Kalibrierlaboratorien und die Luftfahrt |