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HT-AL Druckwechselgerät für Luft – Niederdruck
Pneumatischer Druckwechsel von 0 bis 8 bar mit bis zu 3 Hz, in Über- oder Unterdruck. Kompaktes Tischgerät für Manometer, Sensoren und kleine druckführende Teile.
Der HT-AL beaufschlagt ein Bauteil im Wechsel mit zwei Druckniveaus, erzeugt aus Druckluft, mit bis zu 3 Hz – das sind 180 Lastspiele pro Minute. Er fährt Überdruck, Unterdruck oder beides im Wechsel und ist damit der Einstieg in die Baureihe: für Manometer, Sensoren und kleine druckführende Teile.
Technische Daten
| Druckbereich | 0 – 8 bar, erweiterbar auf 40 / 70 / 280 bar |
|---|---|
| Prüfmedium | Druckluft |
| Frequenz | 0,1 – 3 Hz (bis 180 Lastspiele pro Minute) |
| Kurvenform | Trapez, Sinus |
| Druckmodi | Überdruck, Unterdruck (Vakuum) oder im Wechsel |
| Antrieb | Druckluft aus dem Netz; der pneumatische Antrieb erzeugt den Prüfdruck |
| Steuerung | Druckverlauf, Frequenz und Zyklenzahl programmierbar |
| Messdaten | p-t-Kurve als Anzeige und Aufzeichnung, Export der Prüfdaten |
| Abmessungen | 600 × 600 × 1720 mm |
Was das Gerät leistet
- Druckprofil, Frequenz und Zyklenzahl werden einmal programmiert, danach läuft das Gerät ohne Aufsicht.
- Jeder Lauf wird als p-t-Kurve aufgezeichnet; der Verlauf, den das Bauteil tatsächlich gesehen hat, lässt sich dem Prüfbericht beilegen.
- Über- und Unterdruck im Wechsel für Bauteile, die im Einsatz beides sehen: Differenzdrucksensoren, dichte Gehäuse, Niederdruckschalter.
- Bleibt bei Niederdruckarbeiten die richtige Wahl, wo ein hydraulischer Prüfstand überdimensioniert wäre und das Bauteil mit Öl benetzen würde.
Typische Anwendungen
- Konditionieren und Spannungsabbau an Niederdruck-Manometern und Sensoren vor der Kalibrierung.
- Wechselprüfung von Kapseln, Bälgen, Niederdruckschaltern und dichten Gehäusen.
- Prüfung von Leckpfaden und Ventilsitzen an Bauteilen, die zwischen Vakuum und Niederdruck pendeln.





Worauf es bei der Auslegung ankommt
Drei Angaben legen die Konfiguration fest: wie viele Bauteile gleichzeitig laufen, das Innenvolumen eines Bauteils samt Prüfaufnahme und die benötigte Frequenz. Daraus dimensionieren wir Luftverbrauch und Aufnahme; alles Weitere – Anschlussgewinde, Totvolumen, Bauraum, Schutzumhausung – ergibt sich aus der Bauteilzeichnung.
Standard und Sonderausführung
Die Druckerzeugung ist eine Standardplattform. Die Prüfaufnahme – Anzahl der Anschlüsse, Adapter, Totvolumen, Absperrventile – entsteht nach Bauteil. Diese Trennung hält die Lieferzeit kalkulierbar und passt trotzdem zu dem Teil, das Sie tatsächlich prüfen.
